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Selbsthilfeforum für Angehörige SVV-betroffener Menschen
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BeitragVerfasst: Do 26. Okt 2017, 05:49 
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Das Problem ist, dass man eine Agentur braucht wenn man in die USA will, sonst bekommt man kein Visum. Und ein anderes Land kommt für mich leider nicht in Frage...


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BeitragVerfasst: Do 26. Okt 2017, 08:36 
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Warum kommt denn kein anderes Land in Frage? Ist es dein Traumziel?

_________________
Wein doch nicht! Tränen fließen des Nachts auf das Kissen, leise schluchzend, keiner solls wissen. Tränen groß und voller Leid, Tränen von unendlicher Traurigkeit.
Der Kopf so leer, das Herz so schwer. Und keiner da, der Dir nah und Dich tröstet. Mach die Augen auf! Ich bin doch da und Dir nah. Und ich tröste Dich. Wein doch nicht!
(unbekannt)


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BeitragVerfasst: Do 26. Okt 2017, 13:00 
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Status: Betroffene/r
Ja genau, in einem anderen Land würde ich das nicht machen wollen. Ich hatte schon Kanada und Australien in Betracht gezogen, aber das reizt mich einfach nicht :(


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BeitragVerfasst: Sa 28. Okt 2017, 20:36 
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Liebe Rosie,

du hast Recht, die Einreisebedingungen in den USA sind äußerst schwierig. Die Tochter einer guten Freundin von mir lebt mit Mann und Kindern in den USA, brauchte auch ein Au-Pair und damals gelange es uns, eine Freundin meiner Tochter dorthin zu vermittlen. Ohne Agentur. Das Mädel gehört dort inzwischen zur Familie und fliegt immer noch für einige Wochen im Jahr "rüber"...

Ich hatte angenommen, dass du ein Auslandsjahr möchtest, um erst mal aus "raus" zu kommen, neue Erfahrungen zu machen und daran zu wachsen. Als Aupair wirst du Teil einer Familie, kümmerst dich um Kinder und Haushalt - das ist eine riesige, aber sehr spannende Herausforderung. Ist es da nicht zweitrangig, welches Land es letzlich wird? Und wenn nicht, was kannst du dir für dich statt Auslandsjahr vorstellen?

sehr liebe Grüße
:knuddel:
Africa


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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 19:44 
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Africa hat geschrieben:
Ich hatte angenommen, dass du ein Auslandsjahr möchtest, um erst mal aus "raus" zu kommen, neue Erfahrungen zu machen und daran zu wachsen. Africa


Ja, so ist das auch. Aber ich will halt unbedingt in ein Land, in dem Englisch die Hauptsprache ist, da ich mein Englisch verbessern will. Ich bin zwar gut, aber in meinem danach folgenden Studium werde ich sehr viele fachliche englische Texte lesen, da wäre ein sehr gutes Verständnis schon von Vorteil.
Und an sich waren die USA einfach mein Traum, etwas anderes kann ich mir dafür einfach nicht vorstellen ^^


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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 21:31 
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Liebe rosie,

mit unserer Großen haben wir gerade die ganze spannende Was-mache-ich-nach-dem-Abi-Zeit hinter uns ... ein wenig erinnern mich deine Worte daran.
Unsere Tochter hat sich lange Zeit auf "Schweden" versteift, und als die Lösung, die sie sich gewünscht hätte (ein FSJ in einer deutschen Gemeinde), nicht klappte, brach erst mal die Welt für sie zusammen. Dann versuchte sie die Au-Pair-Lösung, bis sie irgendwann merkte, dass sie das doch nicht wollte. Verschiedene Versuche, etwas für sich passendes zu finden, scheiterten ... bis sie irgendwann auf Hebamme kam, ein Praktikum machte und jetzt zu studieren begonnen hat.
Mitgenommen habe ich daraus: sich auf das einzig wahre zu versteifen, bringt Stress (besonders, wenn es nicht klappt). Manchmal muss man verschiedenes probieren. Aber es besteht eine gute Chance, dass man was Tolles findet, mit dem man anfangs nicht gerechnet hätte!

Wenn du Englisch lernen willst und die USA nicht gehen, wäre mein Traumziel z.B. Irland oder Schottland. Was ist mit Südafrika? Australien?
Wenn dir das alles nicht zusagt und die USA nicht gehen (hast du denn bei mehreren Agenturen eine Absage gekriegt oder nur bei einer?), solltest du überlegen, was dir stattdessen Spaß machen würde oder dir sinnvoll erscheint.
Ich wünsche dir, dass du neuen Mut kriegst, dich auszuprobieren!

Liebe Grüße, Nachteule

_________________
Before each beginning there must be an ending, sitting in the rubble, I can see the stars. This is the unmaking!
(Nichole Nordeman)


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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 22:14 
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Beiträge: 6912
Status: Angehörige/r
Liebe Rosie,

ich verstehe gut, dass es dir schwer fällt, dich von deinem Traumziel zu lösen und ich finde auch ziemlich ungerecht, wenn du wegen einer früheren psychologischen Behandlung schon im Vorfeld "aussortiert" wirst. Leider ist es nun mal so, dass die Agenturen sich die Teilnehmer nach eigenem Ermessen aussuchen.
Es ist den meisten von uns schon geschehen, dass plötzlich ein lange anvisierter Weg verschlossen war. Das macht traurig und wütend, trotzdem tun sich immer wieder neue Türen auf. Ich wünsche dir von Herzen, dass deine Zuversicht und Neugier wieder Oberwasser bekommen!

liebe Grüße
Africa


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BeitragVerfasst: So 26. Nov 2017, 21:53 
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Beiträge: 379
Wohnort: Sachsen-Anhalt
Status: Betroffene/r
Ich habe ja schon öfter erwähnt, dass meine Therapeutin aufgrund von Krankheit ausgefallen ist und dass ich auch generell gern den Therapeuten wechseln würde...

Naja in den letzten Tagen hat sich einiges getan. Meine Therapeutin wäre zwar nun wieder verfügbar, jedoch habe ich schon bei den letzten Terminen die ich mir ihr hatte (ist mittlerweile auch wieder 9 Monate her), gemerkt dass ich irgendwie nicht voran komme und dass die Chemie zwischen uns einfach nicht stimmt. Ich habe sie deshalb gefragt, ob ich problemlos wechseln kann und ob sie mir eventuell eine Therapeutin empfehlen kann. Sie hat mir auch zwei Namen gesagt und ich habe diese kontaktiert. Darunter waren eine Therapeutin und ein Therapeut. Die Therapeutin wär mir lieber gewesen, jedoch hat diese ein sehr lange Wartezeit. Deshalb habe ich dann einen Termin bei dem Therapeuten gemacht und den hatte ich sogar schon. Das war ein typisches Erstgespräch, aber ich war dennoch aufgeregt. Jedoch war er mir sehr sympathisch und das ganze war dadurch leichter für mich. Na ja folgendes ist dabei rausgekommen: er hat zur Zeit sehr viele Patienten und kann mir dadurch auch keine Einzeltherapie anbieten, aber er meinte auch das würde er in meinem Fall gar nicht vorschlagen, da meine soziale Phobie momentan das größte Problem ist, welches wir angehen müssen. Deshalb hat er mir eine Gruppentherapie vorgeschlagen. Er hätte gerade 2 Gruppen, in die ich von der Symptomatik her sehr gut reinpassen würde, meinte er. In der einen wären Menschen von 15 - 17, ich wäre also die älteste, und in der amderen wären Leute von z.Z. 18 - 20, und ich wäre dann mit 17 die Jüngste. Ich habe dann gesagt, dass ich denke dass die ältere Gruppe meiner Meinung nach besser passen würde und er hat auch gesagt, dass er sich mich darin besser vorstellen könne.
Dann würde ich 1x die Woche zu der Gruppentherapie gehen und nebenbei hätte ich noch die typischen "Kennenlerngespräche" um eine ordentliche Anamnese zu machen.

Ich bin zwar sehr nervös und mache mir viele Gedanken darüber wie es sein wird, da ich so eine Situation noch nie erlebt habe. Ich weiß nicht wie die Menschen dort sein werden, ob wir uns verstehen werden und inwiefern es mir helfen wird.... Aber die VT hat mir ja überhaupt nicht geholfen und dieser Therapeut ist kein Verhaltenstherapeut, sondern ein Psychoanalytiker und eventuell ist das ja geeigneter für mich und auch die Therapieform ist ja etwas ganz anderes. Deshalb dachte ich, ich versuche es einfach, abbrechen kann ich es ja immer, wenn es überhaupt nichts für mich ist...

Hat jemand von euch Erfahrungen mit einer Gruppentherapie??


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BeitragVerfasst: Mo 27. Nov 2017, 00:11 
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Status: Angehörige/r
Liebe Rosie,

meine Erfahrungen sind eher bescheiden, aber ich will dich nicht ohne Antwort lassen.
Im Rahmen meiner Reha hatte ich mehrere Gruppentherapien, manche themenbezogen und eine "allgemeine" Gruppentherapie. In der Klinik kamen und gingen stets Patienten, so dass die Gruppe wöchentlich anders zusammengesetzt war. Das fand ich für mich nicht so günstig. Ich persönlich neige auch eher zum Zuhören und kann mich recht gut in andere Probleme einfühlen - meinen eigenen Kram packe ich nicht so schnell aus. In einer Gruppe kann ich mich aber auch gut auf Augenhöhe fühlen, besser als im einzelgespräch mit einer "therapeutischen Instanz". Ich hatte später auch eine längerfristige Einzeltherapie, nicht mehr in der Klinik, sondern ambulant. Im Rahmen dieser Therapie gab es auch einmal über ein paar Wochen "Gruppe" mit einem bestimmten Thema. Die Mitglieder dort wurden mir recht schnell vertraut - ich mochte nicht jeden, konnte das für mich aber ordnen.

Ich kann dir nur zu diesem Versuch raten! Sicher brauchst du etwas Zeit, um dich einzufinden in die Gruppendynamik, aber diese Zeit kannst du dir ja geben und mußt nicht nach dem ersten Termin entscheiden, ob dir das was bringt. Gut finde ich, dass du zusätzlich die Kennlern-Gespräche hast, da kannst du deine Gruppenerfahrung sicher auch besprechen und bekommst Feedback. Nur Mut!

liebe Grüße
Africa


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BeitragVerfasst: Mo 27. Nov 2017, 08:39 
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Registriert: Mo 26. Sep 2011, 16:11
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Status: Betroffene/r
Hallo Rosie
ich möchte Dir auch noch etwas schreiben. Ich habe vor ca. 17 Jahren mal Gruppentherapie gemacht. Ich weiß noch das ich das nicht so toll fand aber das lag einzig und allein am Therapeuten. Der hat viel zu wenig moderiert und eingegriffen und wenn dann mit sarkastischen Bemerkungen. Jeder konnte sein Problem schildern und die Gruppe sagt was dazu. Das finde ich eigentlich nicht schlecht weil man dann viele verschiedene Meinungen hört. Aber bei der Gruppe war es so, das immer die gleichen die gleichen Probleme vorgetragen haben und kein Anderer kam zu Wort. Ich war ja auch schon ein paar Mal in der Klinik und habe dort, wie Africa, Gruppentherapie erlebt. Das war ganz anders. Moderierter und für alle gut. Da kam wirklich mal Jeder/Jede dran und Jede/r wurde gesehen und mit seinem Sein ernst genommen. Wenn es einem mit einem Beitrag nicht gut ging konnte man das sagen und es wurde geschaut, was man aktuell für denjenigen tun kann. Und bei mir dauert es auch eine Zeit bis ich mich einlassen kann auf die Gruppe, aber ich denke bei Dir wird das ja eine relativ feste Gruppe sein wo man sich schnell kennt und dann auch traut, sich zu öffnen.
Hm. Ich hoffe ich konnte Dir helfen. Ich kann Dir auch nur Mut machen, es zu versuchen. Ich habe beide Erfahrungen gemacht, wobei die negative, wie gesagt, am Thera lag. Ich wünsche Dir eine tolle Gruppe, einen netten Thera und Mut, Dich zu öffnen und zu schauen, was passiert.
Wenn DU noch Fragen hast....als her damit!
lg
eyes like open doors

_________________
Das Dunkel ist ein Heimweh nach Licht

C.L.Schleich


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