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Selbsthilfeforum für Angehörige SVV-betroffener Menschen
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BeitragVerfasst: Fr 26. Nov 2021, 20:27 
Hallo
Ich mache seit einiger Zeit SVV und habe nun mir Hilfe bei der Schulpsychologin geholt die mir geholfen hat mich unteranderem hier zu melden. Sie hat meine Eltern gesprochen und ihnen erklärt das ich hilf brauche hat aber nicht gesagt worum es geht also meine Eltern wissen nicht das ich SVV mache was auch so bleiben soll. Ich habe das Gefühl das meine Eltern nicht glauben das es mir wirklich schlecht geht und ich nur Drama mache.Kamm mir ihrigend jemand helfen wie ich mit meinen Eltern am besten umgehen soll damit sie mich verstehen und mein Problem ernst nehmen ?
Danke im Voraus


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BeitragVerfasst: Fr 26. Nov 2021, 20:36 
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Registriert: Di 22. Okt 2019, 16:04
Beiträge: 1090
Status: Betroffene/r
Hallo,
erstmal ein Willkommen hier.
Und es ist auch schön zu hören, dass du wen gefunden hast dem du dich anvertrauen kannst und du dir bereits Hilfe organisiert hast.
Zu deinen Eltern, du musst ja erstmal mal nicht mit ihnen sprechen, vielleicht fällt es dir leichter ihnen einen Brief zu schreiben. In dem Brief kannst du vielleicht besser erklären was dich bedrückt und deine Gefühle zur Zeit sind.

Lg Zahni


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BeitragVerfasst: Fr 26. Nov 2021, 20:52 
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Registriert: Fr 26. Nov 2021, 20:32
Beiträge: 5
Status: Betroffene/r
Sorry ich muss noch ein bisschen lernen mi diesem System umzugehen also zu deiner Antwort. Ich habe zwar mit meiner SP geredet aber sie ist eher so ne Vermittlerin und kann mich nicht verstehen aber sie nimmt mich ernst. Ich muss meinen Eltern mitteilen egal wie warum ich zu einem Psychologen will da meine Eltern keinen Grund darin sehen warum ich dahin sollte. Ich weiß aber nicht was ich da sagen soll wenn ich nicht will das sie wissen das ich SVV mache.
Danke für deine Hilfe


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BeitragVerfasst: Sa 27. Nov 2021, 08:37 
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Registriert: Di 22. Okt 2019, 16:04
Beiträge: 1090
Status: Betroffene/r
Hey,
hast du dich schon mal an eine Beratungsstelle gewendet, wie Pro Familia und ähnliche. Da kannst du Hilfe und Gespräche bekommen und die können dich dann auch bei deinen Eltern unterstützen.
Ich weiß zwar nicht wie alt du bist, aber du kannst auch selbst zum Hausarzt gehen für eine Überweisung und auch selbst dir nen Psychologen suchen. Habe hier jetzt schon ein paar Angehörige hier berichtet, dass ihre Kinder es ohne ihre Hilfe gemacht haben, weil es sich so richtig für sie angefüllt hat.
Schaue einfach mal in den anderen Beiträgen, da wirst du bestimmt fündig.
Lg Zahni


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BeitragVerfasst: Sa 27. Nov 2021, 09:16 
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Registriert: Di 6. Apr 2021, 08:39
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Status: Angehörige/r
Sternenkind99 hat geschrieben:
Sorry ich muss noch ein bisschen lernen mi diesem System umzugehen also zu deiner Antwort. Ich habe zwar mit meiner SP geredet aber sie ist eher so ne Vermittlerin und kann mich nicht verstehen aber sie nimmt mich ernst. Ich muss meinen Eltern mitteilen egal wie warum ich zu einem Psychologen will da meine Eltern keinen Grund darin sehen warum ich dahin sollte. Ich weiß aber nicht was ich da sagen soll wenn ich nicht will das sie wissen das ich SVV mache.
Danke für deine Hilfe


Hallo Sternenkind,

erst mal willkommen hier! Mein Sohn war Anfang des Jahres in der gleichen Situation wie du, er hat sich auch nicht getraut und dachte, wir verstehen ihn nicht, wenn wir erfahren, dass er sich selbst verletzt. Er ist dann zur Schulsozialarbeiterin gegangen, die ihm eine Liste mit Adressen von Psychologen und Psychiatern gegeben hat. Letztendlich hat er sich aber dann doch seiner Schwester anvertraut, und ich habe ihn dann von mir aus angesprochen. Für Eltern ist es natürlich erst mal ein furchtbarer Schreck, wenn sich ihr Kind selbst verletzt, und sie fragen sich natürlich schon "warum unser Kind"? Aber das heißt nicht, dass sie kein Verständnis entwickeln können.

Unabhängig davon, ob du dich deinen Eltern anvertrauen kannst, hast du aber ab 14 das Recht, ohne Wissen deiner Eltern einen Arzt aufzusuchen (Ansprechpartner kann ja auch erst mal dein Kinderarzt sein, der dürfte dich ja gut kennen) und dich beraten zu lassen wegen einer Vorstellung bei einem Psychologen oder ggfs. mitbehandelnden Psychiater (Psychologen dürfen keine Medikamente verordnen). Vielleicht kann das ja schon mal ein Weg sein?

Liebe Grüße
Nicole


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BeitragVerfasst: Sa 27. Nov 2021, 19:53 
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Registriert: Fr 26. Nov 2021, 20:32
Beiträge: 5
Status: Betroffene/r
Hallo
Danke für eure Hilfe ganz besonders hat mir dein Beitrag geholfen Ratlos_2021. Ich habe auch von meiner SP eine Reihe von Hilfestellen bekommen und werde mich bei einer diesen einen Termin machen. Ich werde in Zukunft mal das Gespräch mit meinen Eltern suchen und mit ihnen reden. Vermutlich ist es das beste wenn ich mit ihnen rede jedoch habe ich echt große Angst davor wie sie reagieren werden aber klar ist das sie ziemlich geschickt sein werden da es in meiner Familie üblich ist und das besonders unter den Frauen das wir nicht nur Sehr leistungsstark sind sondern auch ungeheuren Psychischen Druck stand halten können. Damit bin ich auch aufgewachsen. Es wurde nie in frage gestellt das ich mal Probleme bekomme und unter der Last ein knicke das gibt es bei uns nicht und es ist klar das sowas auch nicht geduldet wird über lange Zeit. Das ist der Grund warum ich Angst habe es meinen Eltern zu erzählen. Sie werde enttäuscht sein.
LG
Sternenkind


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BeitragVerfasst: Sa 27. Nov 2021, 21:07 
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Registriert: Do 9. Sep 2021, 05:37
Beiträge: 73
Status: Betroffene/r
Ich wollte mich auch mal dazu melden, bis jetzt habe ich nur mitgelesen.

Ich bin selbst Betroffene und ich kenne die Angst, es den Eltern zu sagen, nur zu gut. Ich habe meinen damaligen Freund mit zu dem Gespräch mit meinen Eltern genommen. Vielleicht hast du auch Freunde, denen du dich anvertraut hast und die du mitnehmen kannst? Ich kann nur sagen, dass es mir unheimlich geholfen hat, zu wissen, dass ich das nicht alleine durchstehen muss.
Und was deine Familie angeht, kann ich das auch verstehen. In meiner Familie ist es auch, dass wir unter ziemlichem Perfektionsdruck stehen, aber meine Eltern haben verstanden, dass ich SVV mache. Und wenn deine Eltern enttäuscht sind, weil du unter dem immensen Druck zusammengebrochen bist, dann ist das nicht dein Problem, auch wenn das viel einfacher gesagt als getan ist. Sie haben keinerlei Grund, enttäuscht zu sein. Du bist kein schlechteres Kind dadurch und sie sollten dir nicht einreden, dass du ein schlechterer Mensch bist, weil du es nun mal nicht mehr ausgehalten ist. Zieh dir den Schuh nicht an und falls es so kommen sollte, dass sie so reagieren, rede mit der SP und erzähle ihr das, weil das als Eltern einfach nicht geht, finde ich.

Ich wünsche dir von Herzen alles alles Liebe und du kannst hier auch allen Sorgen einen Platz geben. :)

Ganz liebe Grüße
little_girl

_________________
Life is not about waiting for the storm to pass. It's about learning to dance in the rain.


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